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UMWELTTHEMEN   Natur, Landschaft, Erholung: Die Waldstadt Baden hat eine hohe Lebensqualität. Das Management des Waldes im Dienste einer nachhaltigen Holzproduktion, von Erholung, Jagd und Naturschutz hat ein hohes Niveau erreicht. Das grösste Potenzial liegt in den verbleibenden Landwirtschaftsflächen. Im Dienste von Wirtschaft, Natur und Gesellschaft können sie sich zu multifunktionalen Betrieben weiterentwickeln, welche die Gunst der Stadtnähe optimal nutzen. Die wirtschaftliche Basis sind eine nachhaltige Nahrungsmittelproduktion, eine attraktive Erholungslandschaft und die Erhaltung der Artenvielfalt.
Energie: Die Stadt fördert thermische Solarenergieanlagen und Wärmepumpen. Gutes Beispiel ist die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Nordhauses. Die Thermalquellen bieten ideale Voraussetzungen für eine optimale Nutzung der Erdwärme. Das Potenzial ist sehr gross und soll auch optimal genutzt werden. Die Stadt hat einen eigenen Stromversorger. Der Gebührensack hat sich bewährt. Die Badenerinnen und Badener sollen neu die Möglichkeit erhalten, von sinnvollem Verbrauchsverhalten finanziell zu profitieren. Bieten die Regionalwerke als Alternative zur konventionellen Rechnung eine Verbrauchsverrechnung an, welche sich an der Verfügbarkeit der kostbaren Energie orientiert, wird Stromsparen interessant.

WISSEN verpflichtet. Für die FDP bedeutet BILDUNG, dass möglichst viele das vorhandene Bildungsangebot umsetzen können. Sie orientiert das Bildungswesen an den Aufgaben von morgen und unterstützt zukunftsgerichtete Schulen auf öffentlicher und privater Basis. Zudem unterstreicht sie die Rolle der Stadt Baden als Vorreiterin für die Schulorganisation.
Die FDP setzt sich dafür ein, dass Basis- und Primarschulangebote im Quartier besucht werden können. Baden soll für Familien attraktiv sein. Dazu braucht es Blockzeiten und Tagesschulen mit einem breiten Angebot an ausserhäuslicher Betreuung und bildungsergänzenden Leistungen. Die Zusammenarbeit mit Privatorganisationen ist zu fördern. Die Ausrichtung der Schulangebote ist auch auf den internationalen Arbeitsmarkt mit internationalen Schulen auszurichten. Die Zurich International School ist ein erfolgreiches Beispiel hierfür. Die Finanzierung muss nach dem Verursacherprinzip erfolgen. Die FDP verlangt die Schaffung von Strukturen und das Wahrnehmen einer Vorreiterrolle, um auf kommende Vorgaben des Kantons vorbereitet zu sein.
Baden soll eine Bildungsstadt und ein stark positionierter Bildungspool innerhalb der Region sein. Die Berufsbildung gehört in ein wirtschaftsstarkes Umfeld, wie es Baden bietet mit Betrieben aus Industrie, Gewerbe oder der Verwaltung. Die wirtschaftliche Entfaltung im Raum Baden/Limmattal bietet nach der Ausbildung hervorragende Voraussetzungen für den Einstieg ins Erwerbsleben. Ebenso steht für die Studierenden eine Stadt im Hintergrund, die nebst Kultur und einem breiten Angebot an Einkaufsmöglichkeiten auch Unterhaltung für Begegnungen in der Freizeit bietet.
Als Wirtschaftszentrum und Wirtschaftskanton wollen wir das bestmögliche Bildungswesen. Gleiche Startbedingungen, frühere Einschulung und individuelle Förderung ermöglichen die Verkürzung der obligatorischen Schulzeit. An deren Ende müssen die Jugendlichen in zwei Landessprachen (Muttersprache und Fremdsprache) sowie in einer weiteren Fremdsprache klar definierte Qualitätsstandards erreichen. Auf allen Schulstufen erfolgt die Leistungsmessung durch Notengebung und das notwendige, bedarfsgerechte Angebot an Betreuungsplätzen fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Baden ist attraktiver geworden. HANDEL und GEWERBE leisten dazu einen wesentlichen Beitrag und bilden den (dringend nötigen) beruflichen Nachwuchs aus. Durch den Ausbau des Raumangebots und eine steuerliche Entlastung setzt sich die FDP für den Fortbestand und die Prosperität der KMU ein. Wir verstehen uns als KMU-Partei!

THEMA VERKEHR  Grösstes Ärgernis für viele sind die Verkehrsprobleme in Baden. In der Innenstadt kann einiges getan werden, um den Ärger zu dämpfen: Der Schulhausplatz soll entflochten und damit für den Langsamverkehr (Fussgänger, Velos), den öffentlichen Verkehr (Busse) und den motorisierten Individualverkehr verbessert werden. Die Weite Gasse soll von den Bussen befreit werden. Die Mellingerstrasse soll saniert und die Bruggerstrasse aufgewertet werden. Die entsprechenden Projekte laufen und werden von der FDP unterstützt. Allerdings: Mit diesen Massnahmen in der Innenstadt lassen sich die Verkehrsprobleme nicht lösen: Erstens braucht es zusätzliche Massnahmen im öffentlichen Verkehr, z.B. den Heitersbergtunnel II, damit wir wieder Kapazitäten auf der Strecke Brugg – Baden – Zürich erhalten, einen verdichteteren Fahrplan nach Zürich, vielleicht mit einer Verlängerung der Limmattalbahn, einer besseren Nutzung des Nationalbahntrassees, P&R in Dättwil etc. Beim motorisierten Individualverkehr brauchen wir grossräumigere Lösungen! Die Tunnelumfahrung Ennetbaden bringt Baden etwas, wenn das Nadelöhr am Brückenkopf Ost (Hochbrücke) beseitigt ist – ein höchst dringendes Projekt! Eine Umfahrung des Schulhausplatzes z.B. durch einen Martinsbergtunnel sollte vertieft geprüft werden. Bessere Busverbindungen und ein besseres Velonetz helfen, die Verkehrsprobleme zu mildern und die Standortqualität von Baden zu steigern. Dafür setzt sich die FDP Stadtpartei Baden ein!

Baden kann eine gesunde Rechnung bei hohem EigenFINANZIERUNGsgrad vorweisen. In der vergangenen Legislaturperiode ist der Steuerfuss auf Verlangen der FDP gesenkt worden. Wir machen uns weiterhin für einen planmässigen Schuldenabbau und die Steuerentlastung für Firmen und Private stark.

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